Sonntag, 14. November 2010 Foster Grant Ironman World Championship 70.3 Clearwater
Nun bin ich bereits eine Woche in Clearwater und der Race ist bereits Geschichte. Wahnsinn wie schnell die Zeit vergeht! Aber zuerst noch zwei, drei Worte zum Rennen von gestern.
Nach einer schlaflosen Nacht (dies ist eher auf den Lärm als auf die Nervosität zurückzuführen) ging es um 05.30 zum Startgelände fürs Body marking. Startnummer wurde auf die Arme und Alter auf das linke Bein geschrieben. So war jederzeit für alle ersichtlich in welcher Kategorie man startete. Zudem wurden die Reifen noch mit genügend Luft versorgt.
Danach kehrten Esthi und ich noch einmal ins Hotel zurück, da der Start der Profis kurz vor sieben Uhr angesagt war. Meiner war auf 07.30 Uhr geplant! Ich bin jeweils froh, wenn ich die Nervosität der anderen nicht miterleben muss
Um halb acht Uhr war es dann auch für mich soweit und ich durfte mich in die Wellen des Golf von Mexico begeben. Anfangs schien es noch ganz ruhig zu sein. Nach ca. 700m Schwimmdistanz wurde es dann doch recht unruhig und ich gönnte mir den einen oder anderen Schluck Meerwasser! Trotzdem konnte ich nach 33 Minuten das Wasser verlassen!
Nun ging's aufs Rad und die 90 flachen Kilometer auf Floridas Strassen konnten abgespuhlt werden. Ich habe wohl noch nie so viel Polizeipräsenz während einem Rennen gesehen. An jeder Kreuzung wimmelte es nur so von Polizei und die gesamte Strecke war wirklich gut überwacht. Auf jeden Fall war ich froh nach 2h17 heil und ohne Radpanne in der Wechselzone zu erscheinen! Dort musste ich unbedingt zuerst auf ein Toi-toi bevor ich mich an die noch folgenden 21km heranmachen konnte. Was sein muss, muss sein!
Na ja, das liebe Laufen! Eigentlich möchte ich dazu nicht wirklich viel schreiben. Es hat sich einmal mehr gezeigt, dass ich daran arbeiten muss!
So oder so hat es Spass gemacht das Rennen hier zu absolvieren und ich konnte meine persönliche Bestzeit verbessern. Nach 4h40 habe ich das Ziel erreicht und bin damit zufrieden!
Jetzt heißt es erst mal Beine hoch lagern und den einen oder anderen Milkshake reinziehen
Dienstag, 14. September 2010 Ironman 70.3 Muskoka, Canada
Am vergangenen Sonntag, 12.09.2010 absolvierte ich den Half-Ironman in Muskoka. Ein detaillierter Bericht ist im Blog vom Skinfit Iron Team zu finden (www.skinfitironteam.ch).
Sonntag, 22. August 2010 21.08.2010 - Inferno 2010
Um 4.00 Uhr klingelte der Wecker in Thun im Kongresshotel Seepark! Zugegeben, es war schon ziemlich früh und ich hätte wohl noch eine Mütze Schlaf vertragen können. Da der Start des Inferno Triathlons auf 06.30 Uhr angesagt war, musste das Frühstück dementsprechend frühzeitig eingenommen werden. Das liebevoll vorbereitete Frühstückspaket, entsprach jedoch nicht ganz meinen Vorstellungen. Fruchtsalat, Birchermüesli, Orange-Juice, Ovoriegel, Balistoriegel und zwei Sandwiches. Hätte mir lieber ein einfaches Stück Brot mit Honig gewünscht. Aber was solls, meine Kolenhydratspeicher waren vom Vortag und den Tagen davor ziemlich gefüllt - Spaghetti am Mittag und Abend. Somit begab ich mich um 05.45 Uhr zum Startgelände in der Badeanstalt Thun. Dort war schon emsiges Treiben und die Nervosität machte sich bei mir spätestens jetzt bemerkbar. Wie immer vor einem Wettkampf. Kurz vor halb sieben Uhr, nach einem kurzen Einschwimmen im geheizten Becken, begab ich mich in den Thunersee um mich an die angesagten 17 Grad Wassertemperatur zu gewöhnen. Pünktlich um 06.30 Uhr war dann der Start und es war so, wie es mir vorgestellt hatte. Welliger See mit Gegenströmung. Dementsprechend war auch meine Schwimmzeit um 7 Minuten länger als im Vorjahr. Ich hatte das Gefühl ich komme nicht vom Fleck. Nachdem ich jedoch auch diese erste Hürde geschafft hatte, konnte ich mich auf den zweiten Teil des Rennens freuen. Bei schönstem Wetter, ich Gegensatz zum Vorjahr, konnte ich mich auf die 97km lange Radstrecke begeben. Da ich die Strecke in diesem Jahr mit einer "normalen" Double und nicht mit einer Compact Uebersetzung in Angriff nahm, war ich umso mehr darauf gespannt. Ok, einige Pässe habe ich mit dieser Uebersetzung in diesem Jahr schon erfolgreich bewältigt. Trotzdem war ich ein wenig gespannt. Der Beatenberg überstand ich relativ locker und auch auf der Fläche nach Meiringen konnte ich ziemlichen Druck machen. Es lief wirklich sehr gut. Dann kam die grosse Scheidegg von Meiringen nach Grindelwald. Dort wusste ich, dass die steile Steigung bei der Schwarzwaldalp/Rosenlaui auf mich zukommen würde. Und sie kam.... ich muss zugeben, dass es schon ein ziemliches Gewürge war - aber absteigen musste ich nicht In Grindelwald angekommen, ging es mit dem Bike weiter über die kleine Scheidegg. Auf der Fahrt zur "Kleinen Scheidegg" machten sich erste Krämpfe bemerkbar. Diese konnte ich mit genügend Flüssigkeitszufuhr jedoch eliminieren. Die Fahrt runter nach Stechelberg verlief schnell und gut - ok, meinen Ersatzschlauch habe ich auf der rasanten Fahrt verloren. Besser so, als wenn ich diesen benötigt hätte. In Stechelberg wurden die Laufschuhe montiert und die ersten 17 Kilometer nach Mürren wurden in Angriff genommen. Nach diesen 17 Kilometern konnte dann definitiv beinahe nicht mehr gejogged werden. Es war an den meisten Stellen einfach viel zu steil. Ich muss zugeben, ich war wirklich nicht unglücklich über diesen Umstand. Ich war sogar sehr froh, konnte ich einfach mal "normal" laufen. Flüssigkeit war nun wirklich sehr wichtig und um meine Krämpfe weiterhin zu überlisten, war die Bouillon-Zufuhr umso wichtiger. Aber bei dieser blieb es natürlich nicht! Ich trank bei jeder Verpflegungsstelle so ziemlich alles was es da zu trinken gab. Mit- und durcheinander! Nach 10.52h konnte ich jedoch das Ziel auf dem Schilthorn gesund und glücklich erreichen. Insgesamt war es ein sehr anstrengendes, aber dank des absolut genialen Wetters, tolles Rennen. Die Organisation des Wettkampfs war, wie auch schon im Vorjahr, einsame Spitze!
Montag, 16. August 2010 Klausenpass am 07.08.2010 versus Rückenschmerzen
Vor einer Woche habe ich die letzte grosse Vorbereitungsradtour für den Inferno absolviert. Auf dem Programm stand der Klausenpass! Bei schönstem Wetter konnte dieser von Baar via Glarus bezwungen werden. Die Tour war mit insgesamt 2700 Höhenmetern anstrengend aber ich fühlte mich wirklich gut dabei.
Gestern nun, wer hätte das gedacht, hat es mir wieder mal einen in den Rücken gehauen (beim Eier kochen). 2 Jahre nach meiner akuten Diskushernie macht sich mein Rücken/Nacken wieder mal bemerkbar. Muss dies ausgerechnet eine Woche vor dem grossen Wettkampf sein?! Was ist da wohl der Sinn der Sache?
Momentan bin ich jedoch noch guten Mutes, dass ich am kommenden Samstag in Thun am Start stehen werde und mich Stunden später auf dem Schilthorn befinden werde.
Hoffen wir mal das Beste…
Sonntag, 4. Juli 2010 03.07.2010 Susten - Grimsel - Furka
Bei schönstem Wetter und heissen Temperaturen starteten Marc und ich in Göschenen um 09.00 Uhr zu unserer 3 Pässefahrt. Der erste Pass war der Sustenpass, welcher unter die Räder genommen wurde. Diesen hatte ich mir persönlich etwas lockerer vorgestellt. Irgendwie hatte dieser kein Ende und ich spürte meine Beine noch von der Massage vom Donnerstag. Trotzdem erreichten wir die Passhöhe in einer passablen Zeit und konnten uns auf die Abfahrt nach Innertkirchen freuen. Dort angekommen ging es gleich weiter Richtung Grimsel. Distanzmässig wusste ich, dass dieser der längste Pass auf dem Tagesprogramm war. Ich stellte mich also auch darauf ein - und ich muss zugeben, es war halb so schlimm. Auf dem Grimsel angekommen stärkten wir uns mit einer Lauchcremesuppe und natürlich mit Getränken. Es stand ja noch einer auf dem Programm - der Furkapass. Auch diesen packten wir noch und erreichten nach einer rasanten Abfahrt Göschenen kurz vor Beginn eines Gewitters. Fazit: ein gelungener Trainingstag mit knapp 3400 Höhenmetern und 120km.
Sonntag, 20. Juni 2010 Ironman 70.3 Rapperswil
Leider ist mir der Ironman 70.3 in Rapperswil nicht ganz nach meinen Vorstellungen gelungen. Nach einer für mich ganz passablen Schwimmzeit merkte ich auf dem Rad, dass sich meine Beine eher leer fühlten. Trotzdem konnte ich beinahe die Zeit vom Vorjahr erreichen. Das Laufen war dann alles andere als toll! Auf dem ersten Kilometer merkte ich schon, dass sich Krämpfe bemerkbar machten. Meine Beine wollten einfach nicht auf Touren kommen! Meine angestrebten Ziele reduzierte ich von Kilometer zu Kilometer - einziges Ziel war dann noch "kein DNF"! Die Gründe können einige sein; starke Temperaturschwankungen, zu wenig getrunken und gegessen während dem Race oder mein "herumkränkeln" in der Wettkampfvorwoche. Wie auch immer, jetzt sind bereits zwei Wochen vergangen und mein Training nimmt langsam wieder Formen an. Heute stand eine längere Radtour auf dem Programm und somit kann der nächste Wettkampf schon bald kommen
Freitag, 23. April 2010 Triathlon Wallisellen vom 18.04.2010
Die Saison 2010 habe ich mit dem Triathlon Wallisellen begonnen. Dieser wurde zum ersten Mal durchgeführt. Der Wettkampf war gut organisiert und mit knapp 550 Teilnehmern aus meiner Sicht sehr gut besucht.
Mit meinem Wettkampfergebnis (8. Rang AK 35-44) bin ich zufrieden und somit ist der Start in die neue Saison geglückt.
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